Die Schweiz war im 20. Jahrhundert Schauplatz und - z.B. im Tessin - Ausgangspunkt von vielschichtigen architektonischen Entwicklungen, die sich eng mit den internationalen Tendenzen verbanden. Ein konzeptioneller Grundzug dieses Architekturführers - wie schon des Bandes von Winfried Nerdinger über Deutschland in derselben Reihe - ist das Bestreben nach gleichberechtigter Darstellung sowohl der verschiedenen Regionen als auch der unterschiedlichen Epochen und nicht zuletzt auch der vielfältigen stilistischen Strömungen, die von Karl Moser über Le Corbusier und den Kanon der Bauhaus-nahen Bauten von Hans Schmidt oder Hannes Meyer bis hin zu Einzelgängern wie Peter Märkli reichen. Aufgebaut nach den 26 Kantonen und Halbkantonen stellt der Architekturführer Schweiz in rund 460 Artikeln mehr als 800 Bauten dar. Ohne die Gegenwart überzubewerten, wird der Tessiner Architektur von Mario Botta über Luigi Snozzi bis zu Livio Vacchini, den aus der Deutschschweiz stammenden Architekten Herzog & de Meuron, Diener &

