Magisterarbeit, die am 23.08.2001 erfolgreich an einer Fernuniversität in Deutschland im Fachbereich Erziehungs-, Sozial- und Geisteswissenschaften eingereicht wurde. Einleitung: Das Thema Chancengleichheit verliert nicht an Aktualität. Dies wird sehr deutlich durch die Aufmerksamkeit, die die bundesdeutsche Bildungspolitik momentan dieser Thematik widmet. In dieser Arbeit wird untersucht, welche konkreten Einflussfaktoren sich auf die Bildungschancen auswirken und welche Folgen dies für die weitere Bildungskarriere hat. Diese Einflussfaktoren sind aber nur als Symptome zu sehen; die tieferen Ursachen für die Ungleichheit werden damit nicht erfasst. Deshalb deckt die Autorin die dahinterstehenden gesellschaftlichen Muster auf und gibt schließlich Anregungen, welche Möglichkeiten sich im Umgang mit den gesellschaftlichen Prozessen und dem daraus entstehenden Problem der Bildungsungleichheit anbieten. Inhaltsverzeichnis: 1.|Einleitung und Problemstellung|5 2.|Der Übergang auf weiterführende Schulen|6 2.1|Die Funktion und Bedeutung der schulischen Auslese|6 2.2|Übergangsregelungen der Bundesländer|7 2.3|Daten und Fakten zur Bildungsbeteiligung|11 3.|Die Diskussion um Chancengleichheit|12 4.|Theoretischer Hintergrund|13 5.|Die Chancengleichheits-Forschung|14 5.1|Die Untersuchung von Köhler (1992)|15 5.1.1|Veränderung der Sozialstruktur|15 5.1.2|Soziale Selektivität im Jahr 1989|16 5.1.3|Soziale Selektivität im zeitlichen Vergleich|17 5.1.4|Resümee ad 5.1|18 5.2|Die Untersuchung von Lehmann / Peek (1997)|19 5.2.1|Einfluss von Familie, Nationalität und Geschlecht auf die Testleistung|19 5.2.2|Sachfremde Einflüsse auf die Grundschulempfehlung|21 5.2.3|Entscheidungskriterien der Eltern beim Übergang in die Sekundarstufe I|22 5.2.4|Resümee ad 5.2|23 5.3|Die Untersuchung von Ditton (1993)|24 5.3.1|Einfluss des sozialen Milieus|25 5.3.2|Einfluss des Lehrpersonals|25 5.3.3|Der regionale Einfluss|27 5.3.4|Bedeutung der Organisation des Sch...
