Diplomarbeit, die am 15.05.2002 erfolgreich an einer Fachhochschule in Deutschland eingereicht wurde. Einleitung: Die zu beobachtenden Trends zeigen, dass der Umgang mit dem Computer für die nahe Zukunft als "generelle Kulturtechnik" angesehen werden muss. Nicht umsonst ist in den USA bereits von "PC-Literate" bzw. "PC-Illiterate" die Rede, als korrespondierender Begriff zum Alphabetismus bzw. Analphabetismus. Medienkompetenz fordert neben einer technischen auch kulturelle Kompetenz, d.h. "Vertrautsein mit den jeweiligen Codes der Medien". Diese um den Begriff der kulturellen Kompetenz erweiterte Medienkompetenz ist Basis für das Konzept des Lebenslangen Lernens. Um auf dieses neue Lern- und Weiterbildungskonzept vorbereitet zu sein gilt es, entsprechende Fähigkeiten zu entwickeln, die ein eigenes Informations- und Wissensmanagement ermöglichen. Durch die zunehmende Internationalisierung des Bildungsmarktes besteht die Gefahr, dass die Hochschulen - insbesondere in Deutschland - ihre nationale Monopolstellung bei der Vermittlung von Bildung und Wissen einbüßen. Als derzeit wichtigste Vermittler von Wissen werden sie daher gezwungen sein, sich anzupassen, um ihre Führungsposition nicht zu verlieren. Während sich die Hochschulen in der Bundesrepublik derzeit durch ein ingenieur-, informatik- und wirtschaftsbezogenes Angebot virtueller Lehrveranstaltungen auszeichnen, besteht für Studiengänge mit kulturspezifischen Anforderungen ein Bedarf an E-Learning-Konzepten. Gnag der Untersuchung: Die vorliegende Arbeit beschränkt sich auf die medien- und organisationstechnische Konzeption einer Lernplattform und deren konkreten Abbildung. Dieser liegen inhaltliche Anforderungen des Studiengangs Kulturarbeit zugrunde. Ziel dieser Arbeit ist es, eine für den praktischen Lehrbetrieb des Studiengangs Kulturarbeit konzipierte Lernplattform für kulturspezifische Inhalte zu entwickeln. Dazu wird in einem ersten Schritt die Thematik des computerbasierten Lernens eingef...
