Review
Lick The Blade
Graveyard Of Empires
2009 Auburn Records, 12 tracks (57:37)
With the debut of LICK THE BLADE from Ohio Auburn Records deliver us the next coup of US metallic Metal art. Whereby you have to say here right at the beginning of the review that there is a very European influence on this young talented band: IRON MAIDEN! After the terrific intro Prelude To War follows with Thanatos an acoustic little short of an awestruck bow to the iron maidens. The rhythm and the composition of the tracks remind me partly yet very much of "Aces High", but don't worry LICK THE BLADE are far apart from simply copying. Thereto tracks like "Royal Blood", "Graveyard Of Empires", "Red Warning" or the fast "Stalker" bang too independent off the speakers. Besides they have with front siren Ted Anderson a capable man on the mic who does not only convince vocally. But he is also by the by one of the most pleasant contemporaries who crossed my path so far between Wiesmoor and Cleveland and he really lives Metal. LICK THE BLADE leave with "Graveyard Of Empires" ever distinct traces which could also be confirmed at the Headbangers Open Air in Germany this year with an impressive live gig.
You can find metallic audio samples and more information at MySpace.com/licktheblade.
Who likes pure and straight Metal knows what to do, up the irons!
IronIngo
Translated by: Claudia --Metal-Rules.de
Review
Schon in den Neunzigern war Ohio die Hochburg des klassischen Heavy Metals, insofern dürfte es auch niemanden verwundern, dass mit Lick The Blade eine Combo, die stark vom klassischen Heavy Metal im Allgemeinen und der NWOBHM im Besonderen beeinflusst wurde, aus Cleveland stammt. Das bereits aus 2005 stammende Demo hatte mich seinerzeit vom Fleck weg umgehauen und mich an eine Iron Maiden/Judas Priest-Revival-Band glauben lassen, so dicht waren die Jungs mit ihrem Sound an den frühen Releases der britischen Ikonen, weshalb ich mir 2009 als Release-Date der ersten offiziellen Veröffentlichung auf Auburn fett im Kalender angestrichen und ein echtes 10er-Scheibchen erwartet hatte. Das es das nun nicht geworden ist, liegt aber keinesfalls an den zwölf auf Graveyard Of Empires vertretenen Stücken, sondern vielmehr an der Produktion. Hier scheint mir beim Mix doch einiges schief gelaufen zu sein, denn die Musik dringt zwar kraftvoll aus den Boxen, aber die Gitarren sind im Vergleich zu dominant, dem Schlagzeug fehlt es an Transparenz und der Gesang ist zu weit im Hintergrund. Trotzdem ist dem Quintett aus der nördlichen Stahl-Metropole ein erstklassiger Output gelungen. Während beim Opener Thanatos das Riff noch 1:1 von Maiden übernommen wurde, erscheint beispielsweise das folgende Royal Blood nicht nur aufgrund seines extrem hohen Gesanges wie eine Hommage an Judas Priest. Und so schimmern auch auf den restlichen Stücken übrigens wurden mit Ausnahme von Fear Of Damnation alle Songs des Demos erneut auf CD gebrannt immer wieder Double Leads, ein galoppierender Bass und kraftvoller Gesang durch. Lick The Blade verbinden in genialer Weise klassischen, NWoBHM-beeinflussten Metal mit modernerem Power Metal und lassen sich auch von mehr oder minder geklauten Zitaten nicht von ihrem Weg abbringen. Umso trauriger ist es, dass die Produktion so in die Hose gegangen ist. auburnrecords.com ; licktheblade.com 9/10 - SBr --Obliveon.de