Hoffmann erwacht aus einem Traum, der ihm die Notwendigkeit einer Entscheidung deutlich gemacht hat. Er lebt getrennt von seiner Frau, hat diverse Beziehungen und schleppt ein dickes Bündel Probleme mit sich herum. Begebenheiten auf seinem abenteuerlichen Fahrradritt über winterliche Straßen ins Büro beschwören in assoziativen Rückblicken und Gedanken das ganze Chaos seiner emotionalen und existenziellen Situation herauf. Mosaikartig entsteht so ein Bild des Sisyphos Hoffmann, der zwar seinen Stein rollt, aber zu keinem Ergebnis kommt, der eine Entscheidung treffen müßte, diese aber aus Angst vor einer Wiederholung früherer Fehlentscheidungen und Verletzungen der Personen, die er liebt, vor sich herschiebt und sich stattdessen im Labyrinth der sich bietenden Spielräume verheddert. Dann endlich rafft er sich doch zu einer Entscheidung auf, die mit einer traumhaften Party endet.
