Other Sellers on Amazon
& FREE Shipping
85% positive over last 12 months
& FREE Shipping
88% positive over last 12 months
Download the free Kindle app and start reading Kindle books instantly on your smartphone, tablet, or computer - no Kindle device required. Learn more
Read instantly on your browser with Kindle Cloud Reader.
Using your mobile phone camera - scan the code below and download the Kindle app.
Follow the Author
OK
Faith and Liberty: The Economic Thought of the Late Scholastics (Studies in Ethics and Economics) 2nd edition
Enhance your purchase
- ISBN-100739105418
- ISBN-13978-0739105412
- Edition2nd edition
- Publication dateJuly 1, 2003
- LanguageEnglish
- Dimensions6 x 0.53 x 9.18 inches
- Print length176 pages
![]() |
Frequently bought together

- +
Customers who bought this item also bought
Editorial Reviews
Review
This book likewise seeks to address itself to free market economists and historians who have neglected or failed fully to understand the relation of general moral purpose to economics itself. Chafuen relates this connection in a coherent and systematic manner that should also serve as a positive contribution, seen in light of this long history of moral and economic reflection, both to modern economics as a study and to modern social thought as a practice. -- James V Schall, Georgetown University ― From The Foreword
About the Author
I'd like to read this book on Kindle
Don't have a Kindle? Get your Kindle here, or download a FREE Kindle Reading App.
Product details
- Publisher : Lexington Books; 2nd edition (July 1, 2003)
- Language : English
- Paperback : 176 pages
- ISBN-10 : 0739105418
- ISBN-13 : 978-0739105412
- Item Weight : 9.3 ounces
- Dimensions : 6 x 0.53 x 9.18 inches
- Best Sellers Rank: #2,097,172 in Books (See Top 100 in Books)
- #589 in Economic Theory (Books)
- #1,919 in Christianity (Books)
- #2,777 in Theory of Economics
- Customer Reviews:
About the author

Discover more of the author’s books, see similar authors, read author blogs and more
Customer reviews
Customer Reviews, including Product Star Ratings help customers to learn more about the product and decide whether it is the right product for them.
To calculate the overall star rating and percentage breakdown by star, we don’t use a simple average. Instead, our system considers things like how recent a review is and if the reviewer bought the item on Amazon. It also analyzed reviews to verify trustworthiness.
Learn more how customers reviews work on AmazonTop reviews from the United States
There was a problem filtering reviews right now. Please try again later.
Top reviews from other countries
Die Grundlagen der Argumentation liegen in den Schriften (Bibel, Kirchenväter) und den daraus von Thomas v. Aquin abgeleiteten Schlussfolgerungen für das Naturrecht. Das Naturrecht ist so etwas wie eine irdische Fassung des göttlichen Rechts, welche hier für Gerechtigkeit sorgen soll und ihm widersprechendes staatliches Recht aufhebt. Da alle Menschen gleich von Gott geschaffen wurden, haben alle gleiche Rechte (Leben und Freiheit). Ein friedliches Zusammenleben ist jedoch nur in einer arbeitsteiligen Gesellschaft möglich, sodass man zusätzlich das Recht auf Privateigentum einführen muss.
Zwischen dem fünfzehnten und dem achtzehnten Jahrhundert wurden folgende Schlussfolgerungen gezogen:
- unter bestimmten Umständen sind Einfuhrzölle (besonders bei Luxusgütern) erlaubt
- Zinsen sind in der Regel verboten
o das Eigentumsrecht kann nur für einzelne Betroffene in größter Not bzw. bei Lebensgefahr vorüber gehend aufgehoben werden (z. B. darf man dann bei einem Reichen Essen stehlen oder dessen Pferd zur Flucht vor Räubern benutzen); manche Experten fordern aber eine Wiedergutmachung, wenn dies später wieder möglich ist
+ Diskontierung von Wechseln und Umtausch von Währungen sind erlaubt (entspricht den Tätigkeiten der damaligen Banken)
+ Spekulation ist erlaubt (siehe in der Bibel Joseph beim Pharao), Glücksspiel und die Profite der Mittelsmänner (Handel, Transport) auch
+ Streben nach Gewinn ist erlaubt, solange man das Wichtigste (nach dem ersten Gebot: Gott) nicht aus dem Auge verliert
+ staatliche Armenhilfe ist nicht geboten (dafür freiwillige private Wohltätigkeit)
+ staatliche Eingriffe in die Wirtschaft (z. B. niedrige Brotpreise während Hungersnöten) sind schädlich und helfen den Armen nicht (nur den früh davon erfahrenden staatlichen Bediensteten und den Händlern auf dem Schwarzmarkt)
+ Preise entstehen auf dem Markt (Angebot und Nachfrage); der Wert eines Gutes wird durch den subjektiven Nutzen für den Käufer bestimmt (deshalb ist ein Diamant wertvoller als ein Glas Wasser)
+ staatliche Geldfälschung und Inflation schaden der Wirtschaft (Inflation = versteckte Steuer)
+ Steuern sollen proportional und niedrig sein
+ Kartelle, Zünfte / Gewerkschaften und staatliche Monopole sind schädlich
+ solange Löhne nicht erheblich unter dem üblichen Durchschnitt liegen und in beiderseitigem Einvernehmen fest gelegt wurden, sind sie in Ordnung (auch dann, wenn sie unter dem Existenzminimum liegen; man könne ja schließlich kündigen und eine bessere Arbeit suchen)
+ wer die Arbeit verweigert (Streik) oder den Arbeitgeber bestiehlt (um den als zu niedrig erachteten Lohn aufzubessern), muss den Schaden ersetzen
+ der Staat hat nur die Aufgabe, die öffentliche Ordnung aufrecht zu erhalten (Polizei, Justiz, Militär)
+ Subventionen sind schädlich
+ der Staat muss Schäden, die durch seine Wirtschaftspolitik entstehen, ersetzen
+ Schulden sind zu vermeiden (Abhilfe: Ausgaben senken)
+ Verteilungsgerechtigkeit betrifft nur öffentliche Güter (aber nicht Gewinne, Löhne, Vermögen usw.)
Wie man sieht, sind viele Schlussfolgerungen mit den Grundsätzen einer freien Marktwirtschaft bzw. dem klassisch-liberalen Ziel des Minimalstaats vereinbar (+) und nur ganz wenige nicht (-; darunter aber leider das der Entstehung von Kapitalmärkten entgegen stehende Zinsverbot). Dass diese Schlussfolgerungen von katholischen Gelehrten und Bischöfen stammen, mindert die Relevanz der "protestantischen Arbeitsethik" für die Entstehung des Kapitalismus.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen, weil man hier gültige naturrechtliche / christliche Argumente für die freie Marktwirtschaft findet. Irgendwann scheint sich aber die Haltung der Kirche(n) gewandelt zu haben: Wie könnte man sonst die katholische Sozialethik als Grund für Kapitalismus- oder Globalisierungskritik nennen? Die Ausführungen in dem Buch sagen ja gerade nicht, dass soziale Gerechtigkeit in staatlicher Umverteilung von Geldern besteht.







