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What to Do About the U.N. (Encounter Broadsides Book 50) Kindle Edition
In this Broadside, Claudia Rosett explains why the U.N.’s basic design means it cannot really be reformed and why it is becoming ever more urgent to seek alternatives. Rosett argues that it’s time to break the taboo, and to bring fully into America’s foreign policy debates the question of how to dispense with the U.N. altogether.
- LanguageEnglish
- PublisherEncounter Books
- Publication dateMarch 14, 2017
- File size276 KB
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About the Author
Product details
- ASIN : B06XKX8RP6
- Publisher : Encounter Books (March 14, 2017)
- Publication date : March 14, 2017
- Language : English
- File size : 276 KB
- Text-to-Speech : Enabled
- Screen Reader : Supported
- Enhanced typesetting : Enabled
- X-Ray : Not Enabled
- Word Wise : Enabled
- Sticky notes : On Kindle Scribe
- Print length : 50 pages
- Page numbers source ISBN : 1594039720
- Best Sellers Rank: #2,325,757 in Kindle Store (See Top 100 in Kindle Store)
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Diese mahnenden Worte stehen am Ende des Artikels „What America Really Needs To Do About the UN“, den die amerikanische Journalistin Claudia Rosett am 14.03.2017 auf ihrem Blog „The Rosett Report“ veröffentlicht hat. In diesem Beitrag spiegelt sich die tiefe Skepsis der Autorin gegenüber den Vereinten Nationen wider - eine Skepsis, die für ihr Werk insgesamt kennzeichnend ist. Es sollte daher niemanden überraschen, dass sie in dem hier zu besprechenden Pamphlet eine ablehnende Haltung einnimmt, wenn es um die Bewertung der Weltorganisation geht.
Aus der kritischen Perspektive von Rosett bilden die Vereinten Nationen ein ideales Forum für Diktatoren, Autokraten und Antisemiten, die dank dieser internationalen Institution ihre Macht, ihren Einfluss und ihre Reputation ausdehnen können. Demokratien wie die Vereinigten Staaten oder Israel sind die Leidtragenden einer solchen Entwicklung, die sich schon während des Kalten Krieges abzuzeichnen begann. Die Autorin stellt hierzu nüchtern fest: „On balance, the U.N. offers far more benefits at the margins to despotisms than it does to its democratic chief patrons.“
So können die autoritären Großmächte Russland und China als ständige Mitglieder des Weltsicherheitsrates jedes Vorhaben blockieren, welches ihnen mißfällt. Wenn die USA einen Beschluss des Sicherheitsrates erreichen wollen, müssen sie gegenüber Moskau und Peking Zugeständnisse machen, die sie ohne deren Blockademöglichkeiten nicht machen würden.
In anderen Gremien der Weltorganisation sieht es nicht besser aus. Hier tummeln sich Staaten wie der Iran oder der Sudan, die unter anderem damit beschäftigt sind, Israel Menschenrechtsverletzungen vorzuwerfen. Der Applaus von gleichgesinnten Regimen, die in den Vereinten Nationen die Mehrheit auf ihrer Seite haben, ist ihnen dabei gewiss.
Intransparenz und Verantwortungslosigkeit sind zwei weitere Kritikpunkte, die Rosett den Vereinten Nationen vorhält. Die Weltorganisation ist aus ihrer Sicht geradezu ein Sumpf aus Korruption und Inkompetenz. Die Finanzströme sind kaum nachvollziehbar und kommt es zu handfesten Skandalen, wie beim Öl-für-Lebensmittel-Programm, wird dafür innerhalb der UN niemand zur Verantwortung gezogen. Reformen, die den Namen wirklich verdienen, werden nicht in Angriff genommen und letztlich bleibt alles beim Alten.
Selbst das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen richtet mehr Schaden als Nutzen an. In einem Interview zu ihrem Buch, welches am 18.04.2017 auf der Webseite von Encounter Books erschienen ist, führt Claudia Rosett dazu aus: „If you actually start looking at the operations of UNICEF, it is just full of dictatorships that abuse children and their parents horribly.“
Die Autorin hält die UN insgesamt für einen hoffnungslosen Fall, der beim besten Willen nicht mehr zu retten ist. Alle Versuche, es dennoch zu tun, sind zum Scheitern verurteilt und sollten lieber unterbleiben.
Für Rosett ist es deshalb ratsam, die Vereinten Nationen zu umgehen. In dem oben zitierten Interview empfiehlt sie der neuen US-Regierung unumwunden: „The Trump administration should bypass the U.N. as far as possible. What I’m strongly urging in this broadside is that it really is time to look at how could we leave the U.N. behind, supplant it, replace it. And somebody needs to do a serious study of this.“
Die Autorin verkennt hierbei den Umstand, dass die Vereinigten Staaten ihre außenpolitischen Interessen noch nie an die Weltorganisation in New York gebunden haben. Beispielsweise hat es Präsident Clinton 1999 vorgezogen, den Militäreinsatz im Kosovo über die NATO zu legitimieren und zu organisieren. Damit umging er den Weltsicherheitsrat und das dort drohende russische Veto.
Außerdem kann es durchaus sinnvoll sein, die Vereinten Nationen als Podium zu nutzen. Amerikanischen UN-Botschaftern ist es dann möglich, antiamerikanische und antiisraelische Tendenzen wirkungsvoll zu bekämpfen. Daniel Patrick Moynihan, Jeane Kirkpatrick, John R. Bolton und jüngst Nikki Haley haben dies bereits erfolgreich getan.
Davon abgesehen ist es Claudia Rosett in ihrer kleinen Streitschrift gut gelungen, die enormen Probleme aufzuzeigen, welche für die Vereinten Nationen charakteristisch sind. Ihre Ausführungen sind als Anstoß für eine ernsthafte Diskussion über die Vor- und Nachteile der Weltorganisation absolut lesenswert.
Jürgen Rupp
