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Schade, auch dieses Buch zeigt mal wieder, wie Geld Grundideen außer Kraft setzen. Es gibt kaum ein Gericht, was wirklich nachkochbar ist. Teilweise sind die Zutaten schwer zu bekommen und es wird nur 1 EL gebraucht, so dass der Rest im Müll landet oder es ist so aufwendig, dass man keine Lust dazu hat. Man benötigt einen Entsafter, welchen ich mir nicht anschaffen werde. Die Vorbereitungszeit eines Gerichtes ist z.B. mit 25 Min. angegeben. Dabei werden 25-30 Min. für den Ofen und noch mal 25-30 Min. für den Herd benötigt. Und was ist Bitte ein Brot oder Semmelbrösel aus gekeimt Getreide? Auch glutenhaltige Lebensmittel werden verarbeitet. Und wie man Zucchini grillt oder einen Salat mischt, weiß ich auch ohne Rezept. Salatrezept ohne Dressing? Weitere Bücher werde ich mir von Brendan Brazier nicht mehr kaufen und dieses geht ab in den Müll.
Nachdem mich das erste seiner Bücher begeistert und sehr überzeugt hat und ich auch alle anderen habe, muss ich sagen, dass mich die weiteren nicht mehr so beeindrucken. Verbessert hat sich in diesem Buch die Übersichtlichkeit und Aufmachung. Das Inhaltsverzeichnis ist strukturierter. Die Einführung und Theorie am Anfang ist informativ, obwohl sie nur eine knappe Zusammenfassung aus den Vorgängern ist.
Die Rezepte der ersten Generation überzeugten mich dadurch, dass wirklich nur unverarbeitete, vollwertige Nahrungsmittel benutzt werden und alles mit relativ wenig Zeitaufwand (bei entsprechender maschineller Ausstattung) umsetzbar ist. Bereits im zweiten Buch werden die Rezepte komplizierter und aufwendiger, da auch sie z.T. von veganen Profiköchen beigetragen wurden und dadurch nicht mehr so einfach auf die Schnelle (ich bin berufstätige Mutter) herzustellen sind.
Das finde ich beim ersten Durchsehen des neuen Buches noch extremer. Die oben genannte Zubereitungszeit hört sich erst mal kurz an. Unter den Zutaten befinden sich aber sehr oft weitere Rezepte, wie Saucen, Gewürzmischungen, Dips, etc., die erstmal hergestellt sein müssen und dann in nur so geringer Menge verwandt werden, dass nur Bruchteile davon Verwendung finden und sich die Reste im Kühlschrank stapeln. Das zu verarbeiten, Bedarf den Umsatz einer Gastronomie, zumindest aber einer logistisch, perfekt geführten Großfamilie. Als Beispiele seien aufgeführt: 2EL Artischocken Tapenade, 1EL Edamane Hummus, 1EL Wasabi-Aioli, 3 papierdünn geschnittene Fenchelscheiben ..... bei den Smoothies 2EL Grantapfelsaft, 2EL Acaibeerensaft, 60ml Blaubeersaft usw. - wieder Zutaten, die erstens verarbeitet sind und dann als Anbruch rumstehen und alsbald aufzubrauchen sind. Die Desserts und Kuchen brechen dann die eigentliche Brendanphilosophie komplett. Es gibt Rohrzucker, vegane Margarine (Schreck), Maisstärke, Schokoladenchips, in einem Rezept sogar Weizenmehl. Von diesen Rezepten gibt's in anderen Kochbüchern schon zur Genüge. Brendan Braziers Stärke war ja gerade, ohne diese Zutaten zu kochen. Das letzte Kapitel "Thrive Sport Rezepte" lassen die Ursprünge wieder erkennen, kommen aber auch oft nicht ohne Vegaprodukte aus. Eigentlich auch nur ein Fertigprodukt. Für mich ist dieses Buch ein Schritt in Richtung Mainstream, schade dass die Ursprungsidee nicht kultiviert und ausgebaut wird. Mein Facit: Größtenteils für den Hausgebrauch zu kompliziert, für Profis und Sonntagsköche sicher zu verwenden.